Erlebnispfad Allgaeu – Kuhnigundenweg Diepolz Bergbauernmuseum 18
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Bist du für deinen nächsten Familien-Wanderurlaub noch auf der Suche nach einem Erlebnispfad im Allgäu, damit auch deine Kinder Spaß beim Wandern haben?

Letztes Wochenende haben wir für dich einen solchen Erlebnispfad ausfindig gemacht und mit unserem kleinen Zwergsteiger getestet. Der Weg, von dem wir sprechen ist der Kuhnigundenweg bei Diepolz am Hauchenberg.

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf diesem Erlebnispfad Allgäu

Unsere Wanderung startet in Diepolz. Parken kannst du hier auf vier verschiedenen Parkplätzen, die alle direkt am Rundwanderweg liegen. Da es sich dabei auch gleichzeitig um Parkplätze des Bergbauernmuseums Diepolz handelt, ist hier vor allem in den Ferienzeiten und am Wochenende oft eine ganze Menge los. Es ist aber im Grunde ganz egal, wo du parkst und wo du in den Wanderweg einsteigst, weil es sich um eine Rundwanderung handelt. Du wirst also nichts verpassen und auch immer wieder genau zu deinem Ausgangspunkt zurückkommen.

Wir starten an diesem Pfingstwochenende direkt an der Kirche im Ortskern von Diepolz.

Der Kuhnigundenweg und das Bergbauernmuseum

Kuhnigunde ist das Maskottchen des Bergbauernmuseums in Diepolz, welches vor allem Kinder anspricht und besonders kindgerecht die Geschichte der Bergbauern im Allgäu präsentiert. Das Bergbauernmuseum liegt direkt am Wanderweg und ein Besuch lässt sich prima mit der Wanderung auf dem Kuhnigundenweg verbinden.

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Der Kuhnigundenweg ist überall gut sichtbar durch ein Bild von Kuhnigunde markiert, so dass du dich hier nur sehr schwer verlaufen kannst. Entlang des Weges gibt es insgesamt 11 verschiedene Spiel- und Informationsstationen, die sich alle mit der umliegenden Natur befassen und vor allem Kindern sehr viel beibringen.

Wir sind den Kuhnigundenweg in entgegengesetzter Richtung gewandert, weil wir den Besuch der Höfle-Alpe, die sich am Wanderweg befindet, gerne am Ende unserer Wanderung einlegen wollten. Im Nachhinein können wir dir aber, auf Grund des Aufbaus einzelner Stationen, empfehlen, die Wanderung in der Vorhergesehenen Richtung zu machen.

Deshalb werden wir auch unsere Wanderbeschreibung hier entsprechend so schreiben. In unserem Wandervideo (folgt in Kürze) siehst du die Tour dann aber in der Richtung, wie wir sie auch tatsächlich gelaufen sind.

Durch den Wald zum Erlebnis-Hochsitz

Von Diepolz aus wanderst du den Kuhnigunden-Schildern folgend der Straße entlang bergauf. Zunächst passierst du dabei die Höfle-Alpe (später mehr dazu). Kurz darauf wird die geteerte Straße zu einem Kiesweg.

Wer von euch bereits unsere Wanderung zum Alpkönigblick nachgewandert ist, die übrigens auch Teil unseres Familienwanderführers Bergtage für Familien ist, kennt diesen Teil bereits, denn die Ausgangssituation für beide Wanderungen ist die Gleiche.

Zum Alpkönigblick wanderst du hier weiter geradeaus, um aber auf dem Kuhnigundenweg zu bleiben, biegst du sehr bald schon rechts auf einen Waldweg ab, der dich auch direkt in ein Waldstück führt.

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Hier erwarten dich auch schon bald die ersten Stationen des Erlebnispfads: Dabei lernst du mehr über die verschiedenen Baumarten, kannst auf tollen Holzliegen mitten in der Kuhweide eine herrliche Aussicht genießen, oder auf einen Hochsitz klettern.

Mein persönliches Highlight hier jedoch ist eindeutig die Schaukel, die unterhalb des Hochsitzes befestigt ist und von der du ein herrliches Alpenpanorama genießen kannst. Ein Stopp hier ist auf jeden Fall zu empfehlen.

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Bergab und wieder hinein in den Wald

Nach dem Hochsitz verläuft der Wanderweg zunächst einmal über eine Kuhweide und zweigt dann rechts bergrunter ab. Er führt dich vorbei an einem Bauernhof, auf dem es viele Tiere zu sehen gibt, die hier frei herumlaufen (Achtung also auch an alle Hundebesitzer: Hier solltest du deinen vierbeinigen Freund unbedingt anleinen!)

Am Bauernhof vorbei wandern wir einen kleinen Fahrweg hinunter, der uns zur Hauptstraße bringt. Hier ist es einen kurzen Moment nicht besonders kinderfreundlich, weil du hier die Hauptstraße überqueren und ein paar wenige Meter an der Straße entlang wandern musst, bevor du wieder rechts in einen weiteren Fahrweg einbiegst, der dich zu einem weiteren Bauernhof führt.

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An diesem Wanderst du links vorbei und damit ist es auch erstmal wieder genug mit geteerten Wegen, denn du wanderst nun wieder gemütlich durch saftig grüne Wiesen mit wunderschönen Wiesenblumen und weiterhin einer tollen Aussicht, bis du wieder in einen Wald eintauchst.

Vor allem an heißen Tagen sind die Waldstücke natürlich sehr erfrischend und herrlich kühl.

Hier im Wald lohnt sich vor allem der Barfußpfad, auf dem du den Wald und natürliche Materialien mit nackten Füßen „erfühlen“ kannst.

Weiter durch ein kleines Hochmoor

Der Wanderweg führt dich nun noch weiter durch den Wald. Dich erwarten wunderschöne Waldwege und gemütliche Wurzelwege, bevor du zu einem kleinen Hochmoor kommst, welches du über einen hölzernen Steg überqueren kannst.

An einer weiteren Station können sich Besucher über das Torfstechen in der Allgäuer Voralpenregion informieren, bevor du den Wald nun wieder endgültig verlässt.

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Nun kommst du vorbei an einem weiteren Parkplatz, hinter dem sich eine kleine Holzhütte mit gemütlichen Holzliegen befinden, die zum Entspannen und Genießen einladen.

Bauernhoftiere führen zurück zum Bergbauernmuseum

An dieser Stelle hast du den niedrigsten Punkt der Wanderung erreicht. Von hier aus geht es wieder bergauf in Richtung Diepolz. Dabei kommst du zunächst über einen kleinen Wiesenpfad an einem weiteren Parkplatz vorbei. Diesen überquerst du und wanderst dann links neben der Straße auf einem extra angelegten Fußweg.

Auf diesem letzten Teil des Wanderweges erwarten dich viele tolle Bauernhoftiere und viele Informationen rund um die Arbeit auf einem Bauernhof und die Geschichte der Region. Wie auch zuvor ist alles kindgerecht und sehr anschaulich an verschiedenen Stationen erklärt.

Zum Schluss endest du wieder in Diepolz und kannst hier noch einen Besuch im Bergbauernmuseum einlegen oder, so wie wir, in der Höfle-Alpe einkehren.

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Einkehrmöglichkeit: Höfle-Alpe

Die Höfle-Alpe gehört zum Bergbauernmuseum und ist an dieses direkt angeschlossen. Ein Teil der Ausstellung befindet sich sogar im Gastraum der Alpe. Bei regnerischem Wetter finden im Innenraum der Alpe viele Menschen Platz. Bei gutem Wetter empfehlen wir dir jedoch, dir einen Platz draußen zu suchen und bei einer köstlichen Brotzeit die herrliche Aussicht über Diepolz und das Alpenvorland zu genießen.

Bei der Brotzeit empfehlen wir dir unbedingt etwas mit Käse auszuwählen, da dieser direkt in der Käserei in Diepolz hergestellt wird und wirklich richtig lecker ist.

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Extra-Tipp: Wenn du genauso gerne Käse isst, wie wir, dann empfehlen wir dir nach der Wanderung auf jeden Fall noch einen Besuch in der Käserei in Diepolz, in der du dir entweder in der Käserei direkt, oder zu den Schließzeiten auch in einem Käseautomaten köstlichen Käse kaufen und mit nach Hause nehmen kannst.

Es geht doch nichts über einen leckeren Allgäuer Bergkäse.

Extra-Extra-Tipp: Mit dem köstlichen Käse aus der Käserei kannst du besonders gut Allgäuer Kässpatzen kochen. Das Kässpätzle-Rezept dazu findest du hier.

Neben den leckeren Brotzeiten kannst du aber auch hausgemachte Kuchen genießen und natürlich auch ein erfrischendes Bier der Schäffler-Brauerei aus dem nahe gelegenen Missen genießen.

Weitere Informationen zum Bergbauernmuseum und zur Höfle-Aple

Allgäuer Bergbauernmuseum e.V.
Diepolz 44
87509 Immenstadt / Diepolz

Webseite: Museum und Höfle-Alpe: www.bergbauernmuseum.de
Telefon: +49 8320 925 92 90
E-Mail: info@bergbauernmuseum.de

Hier erfährst du mehr über den Kuhnigundenweg und hier kannst du dir eine kostenlose Wanderkarte mit allen Stationen herunterladen.

Fazit zur Wanderung auf dem Kuhnigundenweg

Der Kuhnigundenweg, das Bergbauernmuseum und die Höfle-Alpe sind auf jeden Fall einen Besuch wert und vor allem für Familien mit Kindern wunderbar geeignet. Der Zwergsteiger, aber auch wir, hatten riesigen Spaß bei der Wanderung, konnten so einiges entdecken und haben eine Menge gelernt.

Langeweile kommt hier absolut nicht auf und gleichzeitig kannst du wunderschöne Natur erleben und herrliche Aussichten genießen.

Welche Erlebniswanderwege kannst du im Allgäu für das Wandern mit Kindern noch empfehlen? Verrate es uns in den Kommentaren

Unsere Wanderung auf dem Kuhnigundenweg in der Übersicht

  • Schwierigkeit (Technik): Leicht
  • Schwierigkeit (Ausdauer): Leicht
  • Länge: 4,9 Kilometer
  • Höhenmeter: 220 hm
  • Gehzeit: ca. 1-2 Stunden
  • Einkehrmöglichkeiten: Höfle-Alpe

Nachwandern ausdrücklich erlaubt

Damit du unsere Wanderung ganz einfach nachwandern kannst, was natürlich, wie immer, ausdrücklich erwünscht ist, kannst du unser Tracking zum leichteren Navigieren verwenden:

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Viele weitere tolle Wanderungen und Wandertipps findest du in unserer Regionsübersicht über das Allgäu. Damit bist du perfekt für deinen nächsten Wanderurlaub im Allgäu ausgestattet.

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Unsere Wanderung auf dem Kuhnigundeweg im Bewegtbild

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