A Tasty Hike - Pleiten Pecht und Pannen beim Wandern
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Wandern kann doch jeder!

Denkst du!

Trotzdem passieren selbst erfahrenen Wanderern immer wieder Missgeschicke und Dinge, die sie am liebsten niemandem erzählen möchten. Denn meistens sind es Anfängerfehler, die total easy zu vermeiden gewesen wären.

Mich haben diese Geschichten aber im Zuge meiner Recherche für mein Wandern für Anfänger* Buch ganz besonders interessiert, denn ich wollte mir angucken, was genau schief gelaufen ist und was wir aus den Fehlern Anderer lernen können.

Dafür habe ich einige andere Wanderer befragt und mir ihre schlimmsten Missgeschicke erzählen lassen. Ich freue mich riesig, dass sie so offen waren und mir davon berichtet haben.

Nervige Blasen – Mandy von Go, Girl! Run!

Mandy Go Girl RunMandys Wanderpanne: „Bisher hatte ich immer Glück und mir ist noch nie etwas ernsthafteres passiert. Ausgenommen von nervigen Blasen an den Füßen. Die falschen Schuhe zum Wandern dabei gehabt… Turnschuhe sind da eher fehl am Platz, stattdessen sollte man sich gut beraten lassen und die Wanderschuhe vor der ersten Wanderung einlaufen! Blasen sind die Schlimmsten!“

Was wir daraus lernen können: Packe immer Blasenpflaster ein, wenn du zum Wandern aufbrichst! Egal, wie gut deine Wanderschuhe auch eingelaufen sein mögen, du weißt nie, ob sich nicht doch Blasen bilden könnten. Ein paar kleine Blasenpflaster nehmen weder viel Platz noch viel Gewicht in unserem Wanderrucksack ein und können im Notfall Gold wert sein! Wer schon einmal mit Blasen an den Füßen zu kämpfen hatte, weiß, wie schmerzhaft und unangenehm das Laufen damit sein kann. Passiert dir das während einer längeren Wanderung, wirst du heilfroh sein, wenn du Blasenpflaster dabei hast.

Mit kaputtem Knie weiter gewandernt – Steffi von A Daily Travel Mate

Steffi A Daily Travel MateSteffis Wanderpanne: „Wirklich passiert ist mir zum Glück noch nie etwas. Bei meiner ersten Mehrtagestour auf dem Adlerweg von Innsbruck zum Achensee habe ich am 4. Tag schlimme Knieschmerzen bekommen. Ich konnte nur noch auf meine Stöcke gestützt laufen. Daraufhin haben wir in der nächsten Hütte einen Ruhetag eingelegt. Nach diesem bin ich dann mit entzündetem und schmerzendem Knie über den Rofan gewandert. Nachdem der Ruhetag eine gute Idee war, so war die Tour über den Rofan ziemlich dumm und hat mir nur weiter geschadet.“

Was wir daraus lernen können: Steffi selbst sagt dazu „Die Tour abrechen ist die bessere Wahl – auch wenn es einem zunächst nicht passt.“ Bevor du dich mit irgendwelchen Schmerzen eine Wanderroute entlang quälst, solltest du immer in Erwägung ziehen, die Tour lieber abzubrechen, dich RICHTIG zu erholen und dann nochmals zu starten. Es spricht ja auch nichts dagegen, an der Stelle, an der du abgebrochen hast, wieder einzusteigen und die Wanderung eben zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen.

Denn mal ehrlich: Glaubst du, dass Steffi noch irgendeinen Moment dieser Wanderung genießen konnte? Sehr wahrscheinlich nicht und das ist doch eigentlich super schade, denn wir gehen ja in erster Linie zum Wandern, um die Wanderung selbst sowie die Umgebung zu genießen.

Pony weggelaufen und Selbstüberschätzung – Sarah von Verwandert

Sarah VerwandertSarahs Wanderpanne: „Zu Beginn ist mir tatsächlich oft das Pony weggelaufen. Zum Teil mit dem gesamten Gepäck! Zum Glück ist er immer auf der nächsten saftigen Wiese wieder stehengeblieben. Einen anderen Fehler, den ich gemacht habe, ist, dass ich mich selbst überschätzt und die Tagesetappen einer 8-Tages-Tour deutlich zu lang eingeplant habe. So blieb kaum Zeit zum Fotos machen und Ausruhen. Hier würde ich jedem empfehlen, gerade bei einer Mehrtagestour alles entspannt anzugehen.“

Was wir daraus lernen können: 1. Pass auf, dass dir dein Pony nicht wegläuft. Ohne Gepäck bist du, vor allem bei einer Mehrtageswanderung, vollkommen aufgeschmissen und es wäre ja auch richtig schade um das süße Pony!!! Wie du am besten auf dein Pony aufpasst, dass kann dir Sarah sicher selbst gut auf ihrem Blog erklären, denn da hat sie schon ganz viel über das Wandern mit Pony geschrieben.

2. Und das gilt für alle Wanderungen (auch die ohne Pony): Überschätze dich nicht selbst und taste dich lieber erstmal langsam an deine Grenzen heran. Lieber hast du dich einmal unterfordert und weißt beim nächsten Mal ganz sicher, dass du dir mehr zutrauen kannst, als dass du dich einmal überschätzt und dann die Motivation verlierst. Sarah sagt auch ganz richtig: „Eine extra Runde kannst du immer noch drehen, aber unterschätze 20 Kilometer in bergigem Gelände nicht.“

In den Nebel gekommen – Jana von zu Fuß unterwegs

Jana zu Fuss unterwegsJanas Wanderpanne: „Ich bin einmal in eine plötzlich aufziehende Nebelwand geraten bei einer Wanderung im Grossen Walsertal. Nach einem Telefonat mit dem Hüttenwirt der nahen Biberacher Hütte wussten wir, dass wir abwarten mussten, bis der Nebel sich verzieht. Denn vor uns war ein steiler Abhang, den wir im Nebel nicht ausmachen konnten. Zum Glück hat das Warten nicht lange gedauert und wir sind sicher ans Ziel gelangt. Damals gab es leider noch kein GPS…“

Was wir daraus lernen können: Fange an, dich mit dem Wetter zu beschäftigen. Lerne, Wetteranzeichen richtig zu deuten und informiere dich darüber, wie du dich bei einem plötzlich auftretenden Wetterwechsel verhalten solltest. In meinem Buch Wandern für Anfänger* habe ich genau diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet, denn es ist doch sehr umfangreich und da gibt es einiges, was wir lernen und bedenken sollten. Auf jeden Fall ist es kein unwichtiges Thema und du solltest dich in jedem Fall damit auseinandersetzen, wenn du deine ersten Wandertouren planst.

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Zu wenig Wasser dabei – Corinna von Outdoormädchen

Corinna OutdoormädchenCorinnas Wanderpanne: „Ich habe manchmal zu wenig Wasser dabei, sodass ich es mir gut einteilen muss. Das ist dumm, ich sollte einfach mehr zu trinken mitnehmen.“

Was wir daraus lernen könnten: Ausreichend Wasser ist eines der wichtigsten Dinge, die wir, neben guten Wanderschuhen, dabeihaben sollten. Auf so viel anderes können wir guten Gewissens verzichten. Ich selbst habe am Neunerköpfle bereits die Erfahrung machen müssen, wie ekelhaft es ist, regelrecht auf dem Trockenen zu sitzen. Oft merkt man nämlich leider erst viel zu spät, dass man nicht genug dabei hat und dann wird das mit dem Einteilen schon eine schwierige Angelegenheit. Wie viel Wasser die optimale Menge für eine Wanderung ist, kann man pauschal gar nicht sagen, da dies von so vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist. Sarah von Verwandert hat da aber mal einen tollen Artikel zu verfasst.

Schuhe kaputt – Jana von Sonne & Wolken

Jana Sonne und WolkenJanas Wanderpanne: „Neben den alltäglichen Problemen wie Verlaufen, Blasen, Gewitter und Co gab es eine größere Panne auf meinen Wanderungen: Es war unser zweiter Tag auf dem W-Trek im Torres del Paine Nationalpark, als ich feststellte, dass die Schuhsohle meiner Schwester nicht mehr fest am Schuh hing, sondern bei jedem Schritt nach unten schlappte. Und tatsächlich: die Schuhsohle war locker und das bei Markenwanderschuhen, die insgesamt keine 10 Tage Wanderung mitgemacht hatten! Sollte unsere Wanderung bereits vorbei sein, bevor sie angefangen hat? Wir wollten aber nicht aufgeben und so reparierten wir im nächsten Camp die Schuhe notdürftig mit Panzertape und Schnüren und setzten unsere Wanderung fort. (Und ertränkten den Frust am selben Abend in sämtlichen Alkoholvorräten, die wir auf der Tour dabei hatten.) Einen Tag später waren wir erneut kurz vorm Aufgeben. Doch ein findiger Mitarbeiter des diestägigen Camps konnte die Schuhe notdürftig mit Kleber und Metalldraht reparieren. So präpariert schafften wir tatsächlich am nächsten Tag den Aufstieg zu den Torres und am darauffolgenden den Abstieg zum Ausgangspunkt. Leicht war es für uns beide nicht: Die Schuhe waren durch die Reparatur eine Nummer kleiner geworden und drückten natürlich unheimlich und ich hatte mich bereit erklärt, fast sämtliches Gepäck zu tragen um ihre Schuhe nicht unnötig zu belasten. Es wird wohl eine dieser Geschichten bleiben, die wir uns noch als alte Omis erzählen werden.“

Was wir daraus lernen können: Manche Dinge können wir auch mit der besten Vorbereitung nicht vermeiden. Dass Wanderschuhe nach nicht mal 10 Tagen wandern einfach kaputt gehen, kann wohl niemand vorhersehen. Was wir aber tun können, ist, Panzertape einpacken und mitnehmen. Christian sagt auch immer, dass Panzertape immer sinnvoll ist und damit so viele Dinge schnell provisorisch repariert werden können.

Dem Zufall sei Dank – Jessi von Bunterwegs

Jessie BunterwegsJessis Wanderpanne: „Bisher eigentlich {ist mir bisher noch} nichts schlimmes {passiert}. Unterkünfte haben sich irgendwie immer gefunden, Verletzungen hatte ich unterwegs bisher noch keine, wenn Wasser leer war kam rechtzeitig von irgendwo her immer noch jemand, der mir etwas zu trinken angeboten hat…“
Was wir daraus lernen können: Auch, wenn Jessie noch nie etwas wirklich schlimmes passiert ist, ist es nicht unbedingt die beste Strategie, sich auf den Zufall zu verlassen. Wir sollten uns also immer gut auf unsere Wanderungen vorbereiten und uns schon vorher Gedanken darüber machen, was eventuell passieren könnte, wie wir damit umgehen würden und wie wir vorsorgen können.

Im Fall von Jessie sei aber dazu gesagt, dass sie sich momentan auf einer Fernwanderung von Hamburg nach Nepal (!) befindet und es da tatsächlich echt schwierig wird, immer perfekt vorbereitet und vor allem ausgestattet zu sein!

Im Dunkeln gewandert – Jasmin von wandernundmehr.at

Jasmin Wandern und mehrJasmins Wanderpanne: „Ich habe mich zum Glück noch nie beim Wandern verletzt. Letztes Jahr im November war ich auf dem Kieneck, einem 1.107 Meter hohen Berg in Niederösterreich. Ich habe mich beim Aufstieg ein bisschen verschätzt und wir waren viel später auf dem Gipfel als geplant. Weil es im Winter schon um 17:00 Uhr dunkel wird, sind wir den gesamten Rückweg in der Dunkelheit gegangen – ohne Taschenlampe. Zum Glück hatte mein Iphone eine Taschenlampenfunktion und überraschenderweise hielt der Akku, bis wir wieder beim Auto waren.“

Was wir daraus lernen können: Jasmin sagt selbst „Ich habe daraus gelernt und mir danach gleich eine Stirnlampe gekauft.“ und genau das würden wir auch vorschlagen. Etwas, was Christian immer dabei hat und für das ich ihn immer ausgelacht habe, ist eine Stirnlampe. Nachdem wir dann aber, noch nicht mal beim Wandern sondern einfach so auf Reisen, auf den Gili Inseln mal ohne Strom dasaßen, war ich so glücklich über die Stirnlampe!!! Auch auf unserer Wanderung auf den Gunung Batur auf Bali war die Stirnlampe extremst hilfreich!

50 Meter einen vereisten Steilhang runtergerutscht – Biggi von Phototravellers

Biggi PhototravellersBiggis Wanderpanne: „Ich bin einmal an einem vereisten Steilhang in Nordnorwegen abgerutscht und erst 50 Meter tiefer zum Halten gekommen. Ich hatte aber Glück und es ist nicht viel passiert, außer ein paar blauen Flecken und einem kleinen Schock. Das hat mir bewusst gemacht, wie schnell man in eine blöde Lage geraten kann und dass man Wanderungen abbrechen sollte, wenn das Wetter umschlägt oder die Wegbedingungen zu schlecht sind. Zu viel Ehrgeiz bringt einen nicht weiter.“

Was wir daraus lernen können: Dass wir eine Wanderung lieber abbrechen sollten, wenn es die Umstände nicht zulassen, weiterzuwandern, haben wir ja schon in Steffis Fall weiter oben gelernt. Nun kommt aber noch die Tatsache dazu, dass tatsächlich etwas passiert und wir uns ernsthaft verletzen. Biggi sagt „Was ich jedem raten kann: macht einen Bergrettungskurs. Der frischt eure Erste-Hilfe-Skills auf und dort lernt man, wie man etwa eine ausgekugelte Schulter oder ein kaputtes Knie schient.“ Ein passendes Erste-Hilfe-Kit sollte dann aber auch auf jeden Fall mit dabei sein!

Beim Wandern in ein Gewitter geraten – Flo von Phototravellers

Flo PhototravellersFlos Wanderpanne: „Ja, Biggis Absturz war krass. Ich habe sie nur noch rutschen sehen. Das hätte auch anders ausgehen können. Wir sind auch schon einige Male von einem Unwetter überrascht worden. Am Berg ist das richtig gefährlich. Da heißt es, die Füße unter die Beine nehmen und so schnell wie möglich absteigen. Richtig übel hat es uns vor ein paar Jahren in den USA erwischt. Wir wussten um die instabile Wetterlage – haben das Risiko nach reichlicher Überlegung aber bewusst in Kauf genommen. Als die Blitze in der Nähe in den Boden gingen, war das schon eine ziemliche Scheißsituation. Ein Schutz war weit und breit nicht auszumachen und so kauerten wir im Sturm in einer Senke. Als Landschaftsfotograf wage ich oft mehr, als es manchmal gut wäre. Aber nur so gelingen einmalige Aufnahmen.“

Was wir daraus lernen können: Überlege dir in jeder Situation gut, ob es sinnvoll ist los- bzw. weiterzuwandern. Manchmal ist es einfach besser, eine Wanderung abzusagen, zu verschieben oder auch abzubrechen, wenn man tatsächlich schon unterwegs ist. Du solltest dir mögliche Gefahren immer bewusst machen und im Zweifel eben lieber auf Nummer sicher gehen.

Wanderpackliste - Packliste Wandern

Blasen trotz gut eingelaufener Wanderschuhe – Caro und Martin von We Travel the World

Caro und Martin We Travel the WorldCaros und Martins Wanderpanne: „Gott sei dank ist uns beim Wandern noch nichts ernsthaftes passiert. Auf dem Annapurna hatte Martin leider das Problem, dass seine sehr gut eingelaufenen und über 6 Monate sehr treuen Wanderschuhe ihm auf einmal Blasen verursachten. Er ist dann den ganzen Annapurna (außer die Passüberquerung) mit seinen Laufschuhen gewandert. Das bedeutete an den ersten Tagen mit 10 Kilo Gepäck ganz schön platte Füße, danach hatte er sich aber daran gewöhnt. Und wenn man überlegt, dass einige Porter das nur mit Sandalen laufen…“

Was wir daraus lernen können: Das ist tatsächlich der Fall, den ich eingangs erwähnte: Wir können Blasen nie mit 100%iger Sicherheit ausschließen. Manchmal bekommen wir sie eben doch auch mit den am besten eingelaufenen Schuhen. Wenn wir uns also mal an eine längere Tour wagen lohnt es sich also darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoll ist, ein Ersatzpaar Schuhe dabei zu haben. Auch, wenn die Wanderung dadurch etwas beschwerlicher wird, ist es trotzdem angenehmer als mit Blasen an den Füßen zu laufen.

Auf Hilfe der Bergrettung angewiesen – Erika von Ulligunde

Erika Ulligunde

Bild: ©Moritz Attenberger für VAUDE

Erikas Wanderpanne:Wir waren im Abstieg einer Eisklettertour, es hatte frisch geschneit und wir konnten den Steig durch die Wand einfach nicht finden. Während wir suchten, wurde es dunkel – letztendlich riefen wir die Bergrettung, da wir Angst hatten, dass wir uns in dem steilen Gelände verletzen oder vollends verlaufen würden. Wir hatten unerwartet lang für die Tour gebraucht und den Abstieg unterschätzt – deshalb hatten wir keine Lampe dabei. Komplett bescheuert. Der Fehler passiert mir nicht nochmal.“

Was wir daraus lernen können: Wie du siehst, das Problem mit der Stirnlampe taucht hier sogar schon zum zweiten Mal auf. Das zeigt, wie wichtig es ist, daran zu denken. Ein weiteres Learning, was wir aus der Situation ziehen können ist aber auch, dass wir uns die Nummer der Bergrettung in jedem Fall gut einprägen und besser aufschreiben sollten, denn in einer Notsituation ist es unglaublich die Leute, die einem helfen können auch zu erreichen.

Die Rufnummern der Bergwacht in verschiedenen europäischen Ländern hat die Bergwacht Bayern auf dieser Seite übersichtlich zusammengestellt.

Fieser Sonnenbrand in den Kniekehlen – Steffi von Gipfelglück

Steffi GipfelglueckSteffis Wanderpanne: „Ich erinnere mich an einen bösen Sonnenbrand – in den Kniekehlen. Das war am Hochkönig, wo es bei starker Sonneneinstrahlung lange über Schnee und Gletschereis ging. Seitdem denke ich immer daran, mich in den Kniekehlen besonders gut einzucremen, das ist tatsächlich extrem schmerzhaft!“

Was wir daraus lernen können: Die Sonneneinstrahlung unterschätzen viele! Gerade in den Bergen ist sie deutlich intensiver, als im Flachland. Auch im Winter und eben bei Eis und Schnee sollten wir die Kraft der Sonne nicht unterschätzen. Wenn du Skifahrer bist, hast du die Erfahrung sicherlich schon selbst gemacht und wenn nicht, hast du sicherlich auch schon jemanden gesehen, der nach dem Skifahren einen Abdruck seiner Skibrille im Gesicht hatte. Vor jeder Tour gut eincremen heißt in diesem Fall die Devise und wie wir aus Steffis Panne sehen, sollten wir dabei auch wirklich ALLE Körperstellen berücksichtigen, die nicht von Kleidung überdeckt sind.

Beim Schneeschuhwandern überschätzt – Jens vom Hiking Blog

Jens Hiking BlogJens Wanderpanne: „Ich habe schon mal bei einer Winterwanderung unterschätzt, wie anstrengend das Wandern im Schnee ist. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke habe ich gemerkt, wie so langsam meine Kräfte schwinden. Und das ich viel mehr Zeit brauche, als ich eingeplant hatte. Irgendwann war mir klar, dass ich die Wanderung konditionell und zeitlich nicht schaffe. Also musste ich umplanen und habe auf der Karte nach einer Möglichkeit geschaut, die Strecke abzukürzen. Am Ende bin ich auf einer Landstraße zum Ausgangspunkt zurückgelaufen, da diese geräumt war.“

Was wir daraus lernen können: Schneeschuhwandern ist etwas ganz anderes als das normale Wandern zu anderen Jahreszeiten, zu denen wir nicht durch den Schnee stapfen. Vergleichbar ist vielleicht nur noch eine Wanderung durch Sand, was in etwa genau so anstrengend ist. Gerade beim Schneeschuhwandern sollten wir uns daher am Anfang nicht zu viel zumuten und erst einmal klein anfangen. Was du vor einer Schneeschuhwanderung alles beachten solltest, habe ich dir schon einmal hier zusammengefasst.

Pleiten, Pech und Pannen beim Wandern – Fazit

Jeder der schon einmal wandern war, hat mit Sicherheit ähnliche Geschichten zu erzählen. Daher ist es ganz wichtig, dass wir uns mit solchen Dingen beschäftigen, mitdenken und allen Eventualitäten vorbeugen. Natürlich können wir uns nicht vor allem schützen, aber wenn wir mit ein bisschen gesundem Menschenverstand an die Sache herangehen, sollten wir schon mal deutlich sicherer unterwegs sein.

Welche Wanderpanne ist dir schon mal passiert? Hinterlasse einen Kommentar!

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