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Wir haben uns dieses Wochenende mal aufgemacht um die Schweizer Alpen unsicher zu machen. Ein Freund von uns hat in Flims Laax eine Ferienwohnung in der wir zu fünft untergekommen sind. Das Ganze ist perfekt hier. Christian kann Boarden gehen und ich finde viele tolle Plätze zum Arbeiten und Schreiben… So auch jetzt, denn diesen Blogpost schreibe ich auf 2.228 Meter Höhe in den schneebedeckten Schweizer Alpen…

Working on top of the mountain
Verwöhnt werde ich dabei von den wärmenden Sonnenstrahlen und einem leckeren Tee – genau mein Ding! Eigentlich war das schon der Plan für gestern aber dann kam doch alles anders weil die meisten Lifte geschlossen waren. So konnten die anderen eben nicht wirklich Snowboarden und wir entschieden statt dessen eine Schneeschuhwanderung zu machen. Das stand ja schon immer auf unserer Wunschliste und es ist toll, dass es endlich geklappt hat!

Schneeschuhe und Stöcke waren schnell vom lokalen Skiverleih in Laax ausgeliehen und dann ging es auch schon los. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten ging es dann auch eigentlich ganz gut. Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten wenn man zum Schneeschuhwandern geht:

Fange mit einer leichten Strecke an

Nachdem ich mich langsam an das bergauf laufen beim Wandern im Sommer gewöhnt habe, ist es noch mal etwas ganz anderes im Tiefschnee und mit Schneeschuhen bergauf zu laufen. Die meiste Zeit sind wir nur steil bergauf gewandert und schnell kam ich an meine Grenzen. Alles tat mir weh und ich kam so gut wie gar nicht mehr vorwärts.

So verlor ich auch schnell die Motivation denn es war einfach nur deprimierend. Auch wenn ich zumindest immer wieder mit einem schönen Ausblick belohnt wurde, fragte ich mich die ganze Zeit einfach nur, ob ich das Ganze wirklich durchhalten würde…

Damit dir dieses Gefühl erspart bleibt, fange am besten mit einer nicht ganz so steilen Strecke an. Auch wenn das Wandern durch den Schnee mit Schneeschuhen natürlich deutlich einfacher ist als mit normalen Wanderschuhen musst doch dennoch immer daran denken, dass du bei jedem Schritt eine gewisse Menge Schnee hoch ziehst und der dir nach einer gewissen Zeit doch sehr schwer vorkommt…

Achte darauf dass deine Schneeschuhe eine Steighilfe haben

Nicht alle Schneeschuhe haben eine Steighilfe. Deshalb achte beim Ausleihen darauf, dass du welche mit Steighilfe ausleihst. Das Ding ist nämlich, gerade bei steileren Aufstiegen, gold wert. Sie ist in Sekundenschnelle ausgeklappt und gibt dir das Gefühl eher auf einer Treppe den Berg hoch zu wandern. Ohne diese Steighilfe steht dein Fuß schräg zum Berg und du wirst mit den Hacken in deinen Wanderschuh gepresst – kein schönes Gefühl denn es bilden sich sehr schnell Blasen…

Trage wasserfeste Kleidung

Da du beim Schneeschuhwandern sehr viel durch Tiefschnee wanderst befinden sich deine Füße und Teile deines Beines die meiste Zeit im Schnee. Wasserfeste Schuhe und eine wasserfeste Hose sind deshalb ein Muss. Es gibt nichts Schlimmeres als nasse Füße beim Wandern zu bekommen – vor allem nicht wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen.

Schneeschuhwandern - Wasserfeste Kleidung ist wichtig

Informiere dich vorher gut über die Strecke die du wandern möchtest

Ich wusste leider beim Start unserer Tour nicht so richtig auf was ich mich eigentlich eingelassen habe. Es ist immer besser zu wissen wie lang die Tour werden wird, wie steil der Anstieg ist und wie hoch der Schwierigkeitsgrad. Nur so kannst du einschätzen, ob du die Tour auch wirklich schaffst.

Bei mir hat diese Unwissenheit eben dazu geführt, dass ich die Tour irgendwann abbrechen musste und zum nächsten Ort zurücklaufen musste weil ich einfach nicht mehr konnte. Das ist wirklich kein schönes Gefühl und kann sehr schmerzhaft werden. Immer wieder musste ich auf dem Rückweg Pausen einlegen bei denen mir natürlich auch immer richtig kalt wurde weil ich mich einfach nicht bewegt habe.

Wandern für Anfänger Banner für den Blog

Laufe dein eigenes Tempo

Eine Gruppe sollte immer nur so schnell sein wie das langsamste Mitglied!

Das gilt nicht nur für das Wandern im Sommer sondern auch für das Schneeschuhwandern. Jeder Mensch hat eine andere konditionelle Verfassung und steckt Anstrengung anders weg. Wander so, dass du nicht komplett außer Atem bist und lass dich nicht von anderen zu einem schnelleren Tempo drängen. Dein Körper wird es dir danken und nur so schaffst du die Wanderung. Höre immer wieder auf deinen Körper und deine Muskeln und mach immer wieder kleine Pausen um dich etwas zu erholen.

Wander nicht alleine

Schneeschuhwandern in den Schweizer Alpen - Gruppe
Auch wenn es manchmal recht entspannt sein kann alleine zu wandern kann dies auch schnell gefährlich werden. Es ist immer besser mindestens zu zweit zu wandern da immer etwas passieren kann. Da ist es gut wenn mindestens eine zweite Person dabei ist die im Notfall Hilfe holen kann. Auch könnt ihr so Proviant etc. auf mehrere Rücken aufteilen und das Gewicht besser verteilen was das Wandern für alle angenehmer macht.

Weitere Tipps und eine Erfahrungsbericht zum Thema Schneeschuhwandern findest du übrigens auch bei Katja auf wellness-bummler.de.

Warst du schon mal #Schneeschuhwandern? Hier findest du 6 Tipps für eine erfolgreiche #SchneeschuhwanderungClick To Tweet

Generell ist es sehr wichtig, dass du dich auf eine solche Wanderung sehr gut vorbereitest und nicht einfach drauf los läufst. In den Bergen herrscht bei Schnee immer eine gewisse Lawinengefahr und der solltest du dich nicht ungeübt aussetzen.

Wandere, wenn du noch Anfänger bist, nur mit erfahrenen Schneeschuhwanderern oder einem Guide um Gefahren zu vermeiden und um die Wandertour in vollen Zügen zu genießen!

Warst du schon mal Schneeschuhwandern? Hast du noch weitere Tipps? Dann rein damit in die Kommentare!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier auf unserem Blog zu besuchen. Falls es dir gefallen hat freuen wir uns wie immer darüber wenn du anderen davon erzählst!


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